Chili sin carne
Ein unkompliziertes Chili sin Carne mit regionalen Black-Bins-Bohnen – ideal für den Alltag, für Gäste oder als Einstieg in nachhaltige Küche in der Gemeinschaftsverpflegung.
Equipment
- 5-Liter-Topf
Zutaten
- 400 g Black Beans
- 4 St. Zwiebeln, gewürfelt
- 8 Zehen Knoblauch, zerquetschen
- 1-2 Chilis, gehackt
- Frischer Koriander oder Frühlingszwiebeln, fein gehackt
- 1 Dose Mais
- 1 kg Tomaten, gehackt
- 400 g Pilze, gewürfelt
- 4 St. Paprika, gewürfelt
- 4 St. Möhren, gewürfelt
- 4 Stange(n) Staudensellerie, in Scheiben geschnitten
- 50 g dunkle Schokolade, geraspelt
- Salz
- Pfeffer
- Zucker
- geräuchertes Paprikapulver
- Kreuzkümmel, gemahlen
- 1 EL Kaffeepulver
Anleitung
Vorbereitung
- Die Black Beans am besten über die Nacht einweichen.
- Am nächsten Tag die Bohnen abgießen und in frischem, leicht gesalzenem Wasser mit 3-4 der angedrückten Knoblauchzehen weich kochen (je nach Sorte ca. 30–45 Minuten). Den Kochsud dabei aufheben – er gibt dem Chili später Tiefe.
Zubereitung
- Zwiebeln, Knoblauch, Koriandergrün oder Frühlingszwiebeln sowie Chili fein schneiden. In einem großen Topf etwas Öl erhitzen und alles bei niedriger bis mittlerer Hitze langsam glasig anschwitzen, ohne dass es bräunt.
- Pilze, Paprika, Möhren und Staudensellerie klein schneiden und dazugeben. Das Gemüse einige Minuten sanft mitdünsten, bis es leicht zusammenfällt und Röstaromen entstehen.
- Mit einem Teil des Bohnenkochwassers, ca. 300 ml, ablöschen und die gewürfelten Tomaten hinzufügen.
- Das Chili mit Kreuzkümmel, Salz, Pfeffer, einer Prise Kaffee, etwas Zucker und Chili würzen und anschließend bei kleiner Hitze etwa 25–30 Minuten köcheln lassen.
- Zum Schluss die gekochten Bohnen und den Mais unterheben und noch kurz mitziehen lassen.
- Mit Zitronensaft, Salz, einer milden Süße (z. B. Zucker oder Agavendicksaft) und etwas dunkler Schokolade fein abschmecken.
Servieren
- Das Chili sin Carne schmeckt pur ebenso gut wie mit Reis, Kartoffeln oder Brot. Optional passen ein Spiegelei oder ein Joghurt-Dip dazu – je nach Anlass und Zielgruppe.
Anmerkungen
Dieses Rezept wurde für die FoodCircle-Rezeptesammlung in eigener Sprache und Struktur ausgearbeitet und für eine alltagstaugliche, gut skalierbare Küche weiterentwickelt. Inspiriert durch ein Rezept in Kooperation zwischen hofsprenker-roland.de und Slow Food Deutschland: slowfood.de
