Transparenz zur Entwicklung von FoodCircle
FoodCircle sollte als gAG starten
Ursprünglich sollte FoodCircle als gemeinnützige Aktiengesellschaft – kurz gAG – entstehen. Geplant war ein am Gemeinwohl orientierter organisatorischer Rahmen für mehrere miteinander verbundene Bereiche.
Eine Akademie sollte Wissen, Austausch und Weiterbildung ermöglichen. In einer Manufaktur sollten regionale Produkte verarbeitet und neue Lösungen für eine nachhaltige Ernährung erprobt werden. Ein Depot beziehungsweise Verteilerknoten sollte regionale Landwirt, Verarbeitung, Küchen und Gastronomie besser miteinander verbinden.
Ergänzt werden sollte dieses Modell durch Beratung, Vernetzung und gemeinsame Projekte rund um regionale Wertschöpfung und nachhaltige Gemeinschaftsverpflegung.
Die gAG war damit nicht nur als Rechtsform gedacht, sondern als tragende Struktur für ein regionales Ernährungszentrum.
Die Veränderung
Warum die gAG nicht zustande kam
Die Anerkennung der Gemeinnützigkeit war eine wesentliche Voraussetzung für das geplante FoodCircle-Modell. Die vorgesehene gAG wurde in ihrer geplanten Ausgestaltung jedoch nicht als gemeinnützig anerkannt.
Damit fehlte die Grundlage, Akademie, Manufaktur, Depot und weitere Bereiche unter dem vorgesehenen gemeinnützigen Dach aufzubauen.
01 — Die Voraussetzung
Die geplante gAG sollte gemeinnützig arbeiten. Diese Anerkennung war eine zentrale Grundlage für das vorgesehene FoodCircle-Modell.
02 — Die neue Situation
Die Gemeinnützigkeit konnte für die geplante Ausgestaltung nicht erreicht werden. Damit ließ sich das Ernährungszentrum nicht unter dem vorgesehenen organisatorischen Dach umsetzen.
03 — Die Konsequenz
FoodCircle wurde inhaltlich und strukturell neu eingeordnet. Statt eigener Angebote rückten die vorhandenen Beziehungen, eigenständigen Initiativen und die gemeinsame Vision stärker in den Mittelpunkt.
Die geplante Struktur ließ sich nicht umsetzen. Die Idee und die gewachsenen Verbindungen blieben bestehen.
FoodCircle heute
Die ursprüngliche Organisationsidee wurde nicht weiterverfolgt. FoodCircle lebt heute in einer anderen Form weiter – mit einer klareren Rolle und einem stärkeren Fokus auf Verbindung, Sichtbarkeit und gemeinsames Weiterdenken.
Eine offene Netzwerkplattform
FoodCircle macht Menschen, Initiativen, Orte und Vorhaben sichtbar, die sich für eine regionale und nachhaltige Ernährung engagieren.
Ein Raum für Verbindungen
FoodCircle bringt Perspektiven aus Landwirtschaft, Verarbeitung, Küchen, Bildung, Kommunen und Zivilgesellschaft miteinander in Beziehung.
Ein gemeinsames Zukunftsbild
FoodCircle zeigt, wie regionale Wertschöpfung, nachhaltige Gemeinschaftsverpflegung und eine lebendige Ernährungskultur in Karlsruhe und der Region weiterwachsen können.
Die beteiligten Initiativen, Organisationen und Vorhaben bleiben dabei eigenständig.
Die Form hat sich verändert - die Idee lebt weiter
Die Vision hinter FoodCircle bleibt bestehen: Menschen, Erfahrungen und regionale Akteur miteinander zu verbinden und sichtbar zu machen, wie nachhaltige Ernährung in Karlsruhe und der Region gemeinsam wachsen kann.
Wie diese Idee heute weiterlebt, zeigt das FoodCircle-Universum mit seinen eigenständigen Initiativen, Orten, Menschen und regionalen Vorhaben.